Islam in Europa – Eine Annäherung

Islam in Europa – Eine Annäherung
Von Dr. Stefan Jakob Wimmer

EU ist nicht Europa
Könnten Sie auf Anhieb die drei größten Städte Europas nennen? Sie tippen jedenfalls auf London? Damit liegen sie nicht falsch, denn London ist mit 8,3 Mio. Einwohnern tatsächlich die größte Stadt in West-Europa. Angeführt wird die Liste allerdings von Moskau (10,4 Mio.), der Hauptstadt des größten und dabei dennoch mitunter eher ausgeblendeten Landes unseres Kontinents. Weniger Einwohner als Moskau, aber etwas mehr als London, hat mit 8,8 Mio. Istanbul. Die türkische Metropole erstreckt sich heute über den Bosporus hinaus. Historisch gesehen ist Konstantinopel-Istanbul aber immer, ausschließlich, auf dessen Westufer verortet. Die asiatischen Stadtteile Üsküdar (Scutari) und Kadiköy (Chalcedon) haben eigene Identitäten, reich an Tradition und Geschichte. Die Hauptstadt des Osmanischen Reichs war jedenfalls immer auch eine der größten Städte Europas.

Wenn Touristen heute zwischen Hagia Sophia und Süleymaniye-Moschee die blaue europäische Sternen-Flagge zusammen mit der roten türkischen Mond-und-Stern-Fahne entdecken, dann meinen manche das als Vorwegnahme des erhofften EU-Beitritts deuten zu sollen. Während die Akzeptanz der Europäischen Union bei vielen ihrer Bürger immer noch erschreckend zäh vorankommt, ist unser Europa-Begriff längst weitgehend von der EU überlagert worden. Doch die Grenzen der EU sind nirgendwo identisch mit denen Europas. Nicht nur weil ein Teil der griechischen Ägäisinseln, die dem anatolischen Festland unmittelbar vorgelagert sind, eben zu (Klein-)Asien und nicht zu Europa gehören, weil die spanischen Exklaven Ceuta und Melilla in (Nord-)Afrika liegen, oder weil 2004 mit Zypern ein geographisch vollständig vorderasiatisches Land EU-Mitglied wurde. Sondern auch deshalb, weil Europa eben bis an den Bosporus reicht, und bis an den Kaukasus, und bis an den Ural.

Die Frage nach Muslimen in Europa lässt sich auf tief in der Geschichte versunkene Epochen einerseits und auf ein Phänomen rezenter Migrationserscheinungen andererseits reduzieren, solange wir erfolgreich weite Teile des Kontinents aus unserer Wahrnehmung ausklammern, weil sie ohnehin nicht als EU-relevant gelten können. Übrig bleibt ein Zusammenschluss von derzeit 27 der insgesamt 43 souveränen Staaten Europas, die im Bemühen um das Abstecken einer transnationalen Identität ihre christlichen Wurzeln ins Feld führen, wiewohl doch längst für unsere gesellschaftliche Wirklichkeit zumindest vordergründig die so genannte „westliche“, also säkularisierte und in vielen Bereichen a-religiöse, bisweilen auch anti-religiöse, Kultur kennzeichnend geworden ist.


Islam im Osten Europas

Das europäische Land mit den – in absoluten Zahlen – meisten Muslimen ist: Russland. Insgesamt rund 20 Mio. leben westlich des Ural. In Kasan, der Hauptstadt der Republik Tatarstan an der Wolga, steht seit 2005 die größte Moschee Europas. Die Bevölkerungsmehrheit bilden Muslime nicht nur in Tatarstan und im benachbarten Baschkirien (Baschkortostan), sondern auch in mehreren der kleinen Republiken innerhalb der Russischen Föderation an der Nordseite des Kaukausus: Dagestan, Inguschetien, Tschetschenien, Kabardino-Balkarien und Karatschai-Tscherkessien. Sie alle gehören ohne Einschränkung zu Europa. Wir sind zwar eher geneigt, die beiden christlichen Länder Georgien und Armenien als „europäisch“ zu klassifizieren. Sie sind auch tatsächlich beide Mitglieder des Europarats. Südlich des Kaukasus gelegen, gehören sie jedoch zu Asien, nicht anders als das benachbarte Anatolien und Iran.

Wir haben uns daran gewöhnt, die kaukasischen Muslime nur über den Konflikt der Tschetschenen mit Russland, über den daraus resultierenden Krieg und Terror, wahrzunehmen. Man muss sich schon tief in die Materie einarbeiten, um überhaupt darauf zu stoßen, dass die Geschichte des Islams in Europa hier, im äußersten Südosten, beginnt. An der engsten Stelle des Küstenstreifens zwischen Kaukasus und Kaspischem Meer liegt die Stadt Derbent in Dagestan. Mit der Meerenge von Gibraltar vergleichbar liegt hier eine Schnittstelle zweier Kontinente. Der Name der Stadt kommt aus dem Persischen (Darband) und bedeutet „verschlossenes Tor“. Als die Araber die Stadt einnahmen, wurde daraus Bâb el-Abwâb, „das Tor der Tore“. Nachdem die ersten Vorstöße der Araber auf Konstantinopel scheiterten, wurde Derbent die erste Stadt Europas, die – noch im 7. Jahrhundert – islamisch wurde. Sie ist es bis heute geblieben. Unter arabischem Einfluss blühte die Stadt auf, übertraf bald das georgische Tiflis an Größe und wurde als Sitz eines eigenen Emirats zu einem regionalen Zentrum islamischer Kultur. Die Hauptmoschee des Maslama ibn Abd-el-Malik, aus dem frühen 8. Jahrhundert, zählt heute zusammen mit der von Stadtmauern umgebenen Altstadt zum UNESCO-Weltkulturerbe. In den vergangenen Jahrhunderten wechselten mehrmals russische, persische und osmanische Oberhoheit, bis Dagestan mit Derbent 1813 endgültig zum Russischen Reich kam.

Im Westen und Süden
Es sind aber nicht nur die aus westeuropäischer Sicht abgelegenen Regionen der ehemaligen Sowjetunion, in der Muslime, auch europäische Muslime, angestammt beheimatet sind. Im Westen des Kontinents waren sie es lange Zeit, von der Frühzeit des Islam angefangen bis zu ihrer Vertreibung und Verfolgung durch Kirche und Staat in Spanien und Portugal acht Jahrhunderte später. Dass dazwischen besonders erfreuliche Kapitel in der Geschichte des sonst in Europa als finster empfundenen Mittelalters geschrieben wurden, unter der Federführung der andalusischen Muslime, gehört zunehmend zum Bildungskanon, wohl nicht zuletzt wegen der beeindruckenden architektonischen Hinterlassenschaften unweit der Touristenstrände, in Granada, Córdoba, Sevilla und an der Algarve. Islamische Kapitel in ihrer Geschichte haben in Westeuropa auch die Balearen aufzuweisen, Südfrankreich, italienische Städte wie Brindisi und Tarent, Sardinien und besonders Sizilien, wo sich die normannischen Herrscher noch lange nicht nur an der Baukunst sondern auch an der Sprache und Literatur, der Lebensweise und Kultur ihrer arabischen Vorgänger orientierten. Auch der Stauferkaiser und Sizilianer Friedrich II. war bekanntlich eingenommen von der Strahlkraft arabisch-islamischer Zivilisation. Jene Teile des so genannten christlichen Abendlandes, die durch Vermächtnis oder Nachbarschaft mit islamischer Kultur jenseits kriegerischer Auseinandersetzungen in Berührung kamen, haben ihr durchaus Elemente einer „Leitkultur“ zuerkannt! Nicht nur Latein, sondern auch Arabisch war einmal Bildungssprache in Europa.

Das Osmanische Reich als europäische Großmacht
Ungefähr zeitgleich mit der erst militärischen und schließlich auch geistigen Verdrängung des Islams aus Westeuropa geht die Ausbreitung des Osmanischen Reichs einher. Das hatte seine Hauptstadt schon vor der Eroberung von Konstantinopel in Edirne, dem alten Adrianopel, also in Rumelien, dem nach (Ost-)Rom benannten, europäischen Reichsteil. Auch wenn sich die osmanische Herrschaft durch die späteren Expansionen über den arabischen Orient und Nordafrika flächenmäßig weit über Europa und Anatolien hinaus ausdehnte, so waren es vor allem die Provinzen auf dem Balkan, die politisch und kulturell im Vordergrund standen. Wieder ist es in erster Linie die mit den militärischen Eroberungen verbundene Bedrohung, und der lange Nachhall der mit ihnen auch einher gegangenen Grausamkeiten, die das Bewusstsein der Nachwelt bis heute mitbestimmen. Die osmanische Stadtkultur mit ihren öffentlichen und kulturellen Einrichtungen, Märkten, Bädern, Brunnen und Bibliotheken, hat aber für manch eine der eroberten Regionen einen zivilisatorischen Schub bedeutet.

Nehmen wir Sarajewo. Eine europäische Stadt, deren Name vom persisch-türkischen Saray, „Palast, Amt“ abgeleitet ist, im 16. Jahrhundert zu einer blühenden Metropole ausgebaut von Gazi Husrev-Beg, dem Sohn eines einheimischen, bosnischen Muslims und einer Tochter des türkischen Sultans. Aus dieser Zeit stehen heute noch nicht nur die nach dem Bauherrn benannte Hauptmoschee der Stadt, sondern in unmittelbarer Nähe davon die Alte Orthodoxe Kirche und schräg gegenüber die Alte Synagoge. Während Christen und Juden, wenn sie unter osmanische Herrschaft gerieten, ihre Religion weiter ausüben durften, wurden in den Gebieten, aus denen das katholische Österreich-Ungarn-Kroatien die Osmanen zurückdrängte, Muslime ausgewiesen und Juden verfolgt. Zur selben Zeit, als Sarajewo bereits sichtbar multireligiös geprägt war, feierte das christliche Mitteleuropa als Errungenschaft, dass im so genannten Augsburger Religionsfrieden jeder gezwungen wurde, bedingungslos der Religion bzw. Konfession des jeweiligen Landesherrn zu folgen, oder auszuwandern. Einige Jahrzehnte später trugen katholische und evangelische Christen untereinander den Dreißigjährigen und bis dahin schrecklichsten Krieg der Weltgeschichte aus.

Ex Sarajevo Lux
Erst in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts ist es der k.u.k.-Monarchie gelungen, neue Wege zu beschreiten und als erstes christliches Land in der Neuzeit den durchaus fruchtbaren Versuch zu unternehmen, unter ihrem Vielvölkerdach auch Muslime zu integrieren. Als Bosnien-Herzegowina 1878 österreichischer Verwaltung unterstellt wird, beginnt ein neues Kapitel europäischer und islamischer Geschichte – das Kapitel, das die Voraussetzungen für die Inhalte dieses Buches insgesamt schuf. Anfänglich stellten sich viele der auf dem Balkan verwurzelten und beheimateten Muslime angesichts der völlig ungewohnten Situation die Frage, ob der Islam es ihnen überhaupt gestatte, Bürger eines nicht-muslimisch regierten Landes zu werden. Die Antworten fielen durchaus unterschiedlich aus. Während viele Bosnier in osmanisch gebliebene Gebiete auswanderten, erlebten diejenigen, die blieben, die neuen Bedingungen bald als keineswegs einschränkend, und mehr noch: die Loslösung der Staatsmacht von der Religion wirkte sich als förderlich für beide aus. Islam in Europa wird unabhängig von der Autorität eines Sultans und Kalifen, erhält unter der Patronage des österreichischen Kaisers eigene Institutionen und Strukturen, und bosnische Religionsführer, wie der Reisu-l-ulema Džemaludin Čaušević (1913-1930), sprechen begeistert von der neu entdeckten Freiheit der Religion.

Diese Erfahrungen sind es letztlich, die die in diesem Buch entwickelten, neuen Perspektiven vorbereitet haben, denn es sind Erfahrungen, die der Islam auf europäischem Boden gemacht hat, nicht im Orient, nicht in Afrika, wo sich der Islam heute am stärksten ausbreitet, nicht in Südostasien, wo heute die meisten Muslime leben. Wir müssen uns dabei aber auch stärker vergegenwärtigen, dass der Islam seine orientalische Herkunft mit Judentum und Christentum teilt, und, nicht anders als das Christentum, schon wenige Jahrzehnte nach seiner Entstehung nach Europa gelangt und seitdem ununterbrochen präsent geblieben ist. Wir sollten ein Bewusstsein dafür entwickeln, dass die Große Moschee (jetzt Kathedrale) von Córdoba nicht weniger ein europäisches Bauwerk ist, wie der Kölner Dom, dass Sultan Süleyman der Prächtige in erster Linie ein europäischer Herrscher vom Kaliber eines Louis XIV. war, dass sein Architekt Sinan neben Michelangelo zu den größten Baukünstlern des Kontinents zu zählen ist, oder dass Sarajewo nicht einfach einer von vielen entlegenen Orten auf dem verworrenen Balkan ist, sondern mit seinen heute noch im Stadtzentrum wie an einer Gebetskette aneinander gereihten muslimischen, christlichen und jüdischen Gotteshäusern eins der bemerkenswertesten Stadtensembles Europas aufweist.

Angestammte Muslime
Die historischen Bezüge, von denen nun die Rede war, überschneiden sich gerade hier, auf dem Balkan, mit denen der Gegenwart und mit den Perspektiven für die Zukunft. In Bosnien und Herzegowina stellen Muslime etwa die Hälfte der Bevölkerung. Ebenso angestammt, beheimatet, verwurzelt und europäisch sind Muslime in Albanien, dem lange Zeit einzigen souveränen Staat in Europa mit muslimischer Bevölkerungsmehrheit (70 %). Mit Kosovo ist nun ein zweites Land dazu gekommen. Überwiegend muslimisch ist auch die Region Sandžak (Sandschak), die ohne territorialen Eigenstatus zwischen Serbien und Montenegro aufgeteilt ist. Einen konstitutiven Teil der Bevölkerung machen Muslime meist albanischer, teilweise auch türkischer und slawischer Abstammung in Mazedonien aus (35 %). Selbst das christlich-orthodox geprägte Bulgarien hat mit 13 % einen relativ hohen Bevölkerungsanteil angestammter Muslime. Womit wir den Bereich der EU erreicht hätten. Wie Bulgarien, ist Zypern Vollmitglied der Europäischen Union. Dass das Land geographisch gar nicht in Europa liegt, haben wir schon festgestellt. Da die Republik Zypern trotz der faktischen Abspaltung des türkischen Nordteils die Alleinvertretung der gesamten Insel beansprucht, zählt sie zu ihrer Bevölkerung 18 % Muslime. Sehr viel kleinere Gruppen ebenfalls angestammter Muslime, Nachkommen von tatarischen Söldnern und Händlern, leben in Polen, Litauen, Weißrussland (nicht EU-Mitglied) und – hätten Sie’s gewusst? – sogar in Finnland.

Im EU-Anwärterland Kroatien – die Frage nach dem Beitritt ist bereits beantwortet, offen ist lediglich noch der Zeitpunkt – sind Muslime nicht ursprünglich beheimatet. Die meisten von ihnen stammen aus dem Nachbarland Bosnien. Obwohl sie insgesamt nur 2 % der Bevölkerung ausmachen – weniger als der EU-Durchschnitt von 3,2 % – sind sie als selbstverständliche Teilhaber an allen Sektoren der Gesellschaft und des Staates, einschließlich der Regierung, offenbar vorbildhaft integriert und genießen sehr viel mehr Minderheitenrechte, als etwa in Deutschland.

Dass in fast allen Mitgliedsländern der EU die muslimischen Minderheiten keine historischen Wurzeln haben, sondern in Zusammenhang mit den Migrationsbewegungen seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts erst noch im Entstehen begriffen sind, wirft jene unverkennbaren Probleme auf, die es miteinander zu bewältigen gilt, und die unsere Wahrnehmung von „Islam in Europa“ vordergründig bestimmen. Es schien an dieser Stelle aber wichtig, mit den hier vorangestellten Bezügen zumindest knapp aufzuzeigen, dass die Thematik weder neu ist, noch ausschließlich problematisch.

Neue Muslime
So vielfältig und bunt wie die Länder Europas selbst, sind es auch die wachsenden Minderheiten. In Frankreich und Großbritannien setzen sie sich weit überwiegend aus Einwanderern aus ehemals kolonisierten Ländern zusammen, deren Verhältnis zum „Mutterland“ oftmals von nachwirkenden, historischen Hypotheken belastet bleibt. In Frankreich (8,2 % Muslime) leben überwiegend arabische Muslime aus Marokko, Tunesien und vor allem Algerien, das sich seine Unabhängigkeit in einem langen, grauenvollen Krieg vor erst wenigen Jahrzehnten erkämpft hat. Im Vereinigten Königreich (2,8 % Muslime) dominieren Muslime aus Indien und Pakistan, aus nicht nur geographisch weit von Europa entfernten Kulturkreisen, in denen fundamentalistische Strömungen verbreitet sind und weiter zunehmen. Demgegenüber sind wir in Deutschland (zwischen 4,6 und 5,2 % Muslime) mit der vergleichsweise günstigen Situation konfrontiert, dass der größte Teil der hier lebenden Muslime aus der Türkei stammt, einem Land mit laizistischer Tradition und mit guten, engen geschichtlichen Beziehungen.

Die zweitgrößte Gruppe von Muslimen in Deutschland hat bosnische Wurzeln, und dies ist in zweifacher Hinsicht bemerkenswert. Zum einen, weil sich für Deutschland damit zusammen mit anderen europäischen Ländern wie Österreich, der Schweiz oder Schweden, die ebenfalls einen hohen Anteil bosnischer Muslime verzeichnen, die Chance ergibt, die Integration von Muslimen nach einer Ausprägung von Islam zu gestalten, die von Hause aus, von ihrem europäischen Zuhause aus, mit unseren Traditionen, mit unseren gesellschaftlichen und staatlichen Strukturen, mit unserem Verständnis von Demokratie, Freiheit und Pluralismus, verträglich und vertraut ist. Wenn das gelingt, könnte so ein Erfolgsmodell von Islam in Europa nach außen wirken, Maßstäbe für andere europäische Länder setzen und darüber hinaus den Diskurs innerhalb der islamischen Welt über die Verträglichkeit mit „westlichen“ Kulturen begünstigen.

Dass dies gelingen kann, zeigt zum anderen die Beobachtung, dass der große Anteil bosnischstämmiger Muslime im Unterschied zu jenen aus der Türkei von der Mehrheitsgesellschaft kaum wahrgenommen wird. Es sind die Differenzen, Spannungen, Konflikt- und Gewaltpotentiale, die im Vordergrund nicht nur der Berichterstattung über Muslime, sondern allzu oft auch unseres Interesses stehen. Eben weil Muslime mit europäischen, bosnischen und anderen Wurzeln keine Schlagzeilen in diesem Sinn produzieren, verdienen sie unsere Hauptaufmerksamkeit.