Moschee von MFI

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Gebetsraum für Besinnung, Meditation und ein Ort des Friedens

Moscheen sind wie Synagogen und Kirchen, Orte der Andacht und des näher Kommens zu Gott. Moscheen sind aber ebenso auch Orte der Versammlung, und damit der Begegnung und des Austausches und das Sprachrohr von neuen Botschaften. Deshalb werden sie weiterhin eine zentrale Bedeutung einnehmen in der Eingliederung der muslimischen Religionsgemeinschaft in unserem Lande.

Moscheen charakterisieren offene und willkommene Orte, für Menschen ohne Unterschied ihres Geschlechtes, ihrer Herkunft, ihrer Sprache, ihrer Weltanschauung.

Eine Bewertungsskala nach Frau oder Mann, mit oder ohne Kopftuch, sehr religiös oder weniger religiös, steht nicht zur Debatte. Daraus ergibt sich für diese „Münchner Moschee“ zum einen: Freiheit und Unabhängigkeit von ethnisch-ideologisch gebundenem Religionsverständnis, und von einer organisatorisch abhängigen Moscheestruktur, und zum anderen: die Aufgabe, einen Diskurs zu eröffnen, der möglichst wissenschaftlich fundiert, einen universellen Kontext berücksichtigt und gleichzeitig der Zeit und dem Ort verpflichtet, neu auftauchende Fragen einbezieht.

Weiter gilt es, die Bewusstseinsstärkung der Muslime für das Land zu fördern, in dem sie leben und womöglich auch sterben werden, deren Staatsbürgerschaft sie besitzen, häufig immer noch ohne ausreichende Kenntnisse über ihre Pflichten und Rechte. Und zuletzt bedeutet das, den deutschen Spracherwerb zu unterstützen, den noch mehrsprachig organisierten Moscheealltag sukzessive heranzuführen an die gemeinsame Landessprache.

In der Moschee vom MFI werden die Freitagspredigten grundsätzlich in Deutsch gehalten, daneben aber auch die jeweiligen Herkunftssprachen wie Türkisch, Arabisch, Bosnisch, ihren Platz bekommen.

Eine Kulturstadt mit Weltruf wie München, die jährlich auch von vielen Hunderttausenden Touristen aus muslimischen Ländern besucht wird, von muslimischen Diplomaten und Politikern, und sei es auch nur zur jährlichen Sicherheitskonferenz in München, benötigt eine „repräsentative und internationale Moschee“, wie sie vom MFI vorgesehen ist. In moderner, zeitloser Architektur, in der Frauen und Männer in ein und demselben Raum ihren Platz für ihre Gebete finden.