Moscheenarchitektur

Veranstaltung zur Moscheenarchitektur am 22.4.13 im Gasteig

Sie gilt als beispielhaft für osmanische Moscheenarchitektur – die Süleymaniye-Moschee in Istanbul aus dem Jahr 1558/59. Aber warum baut man heute immer noch Moscheen, die so aussehen? Was verrät Architektur über ihren Bauherrn und über die Gesellschaft, in der sie entstanden ist? Der Kunsthistoriker Dr. Christian Welzbacher macht sich in seinem Vortrag „Meisterwerke der Moderne. Neue Moscheenarchitektur und das „Zentrum für Islam in Europa München“ (ZIE-M) am Montag, 22. April, um 19 Uhr im Gasteig, Raum 0.131, auf die Suche nach einer Moscheenarchitektur, die zeitgenössisch und europäisch ist und damit womöglich eher geeignet, auch von Nichtmuslimen akzeptiert zu werde. Er stellt gelungene Meisterwerke der Moderne vor, zu denen auch die Moschee im oberbayerischen Penzberg gehört. Welche Antworten das geplante Zentrum für Islam in Europa – München (ZIE-M) auf die Frage nach dem Verhältnis zwischen Islam und Moderne geben wird, erläutern Gönül Yerli, 2, Stlv. Vorsitzende des ZIE-M und wie auch Alen Jasarevic, Architekt der Moschee in Penzberg.

Der Vortrag findet als Begleitprogramm zur Ausstellung „Kubus oder Kuppel“ statt.

Der Eintritt kostet 6 Euro. Eine Voranmeldung unter der Kursnummer BG 89 E ist bei allen Anmeldestellen der MVHS möglich. Rest-karten gibt es an der Abendkasse. Weitere Informationen im Internet unter www.mvhs.de oder Telefon 4 80 06-62 20.

Kontakt: Stefanie Hajak, Fachgebiet Politik und Gesellschaft der MVHS, Telefon 72 10 06 30, Stefanie.Hajak@mvhs.de

Mehr über die Veranstalltung: http://www.mvhs.de/Kubus_oder_Kuppel__Moscheen_-_Perspektiven_%26hellip%3B–10265.htm