MFI Blog

27. Mai 2019 | München

Altstadt-Iftar: Danke!

27. Mai 2019 | München

München feiert gerne. Und wer in München lebt, hat auch viel Grund zum Feiern. Am Sonntag, 26.05.2019 war wieder so ein Tag. Das ganze Wochenende Streetlive Festival und Corso Leopold auf der Ludwig- und Leopoldstraße mit mehreren Hunderttausend Besuchern. Am Nachmittag die Double-Meisterfeier des FC Bayern auf dem Marienplatz. Und wer dann am Abend noch durch die Innenstadt schlenderte, nach einem endlich mal sonnigen Tag bei immer noch lauen Temperaturen, der konnte noch eine Feier ganz besonderer Art miterleben: Mitten auf der Sendlinger Straße, da wo inzwischen eine Fußgängerzone ist, zwischen Abercrombie und Konen, saßen mehrere Hundert Menschen an langen, festlich gedeckten Tafeln und wurden mit hervorragender orientalischer Küche verköstigt!

Ramadan heißt der aktuell wichtigste Grund zum Feiern für Musliminnen und Muslime, und das Münchner Forum für Islam veranstaltete ein „Altstadt-Iftar“, also das Fastenbrechen bei Sonnenuntergang, derzeit gegen 21 Uhr, für alle: Es kamen so viele, dass die Tische nicht reichten, wer mit dem Essen fertig war, machte Platz für die Nächsten; Junge, Alte, Frauen mit oder ohne Kopftuch, Männer in Anzug oder leger, Muslime und Nicht-Muslime – so bunt wie München eben ist.

Der Oberbürgermeister entsandte Stadträtin Schönfeld-Knor (SPD) für ein Grußwort. Marian Offman (CSU-Stadtrat und Vorstandsmitglied der Israelitischen Kultusgemeinde) war ebenso unter den Ehrengästen wie der Vertreter des Generalkonsulats der USA in München und Rechtsanwalt Hildebrecht Braun. Noch mehr christliche und jüdische Gäste speisten zusammen mit Münchens Muslimen. Und ganz spontan setzten sich Passanten mit dazu, die gerade aus der Oper kamen oder den schönen Abend noch im Freien genießen wollten und nicht ahnten, dass er mit interessanten und gewinnbringenden, teilweise noch langen Gesprächen mit ganz normalen Muslimen enden würde. Also mit Menschen, die mit dem, was die Medien tagtäglich über den Missbrauch von Islam berichten, nichts, aber wirklich gar nichts zu tun haben.

Das wurde aus der Begrüßung durch Imam Benjamin Idriz deutlich, dem Penzberger Imam und Vorsitzenden des Münchner Forums für Islam. Und aus dem spirituellen Erleben der Koranrezitation durch den Imam des MFI Belmin Mehić, durch den bosnischen Rezitator Ibrahim Bilčević, der aus Sarajevo angereist war, und durch die bezaubernde Stimme von Delila Durmic, begleitet von Rejan, deren Gesang einige zum Mitsingen und mache zu Tränen bewegte.

Wer den Abend verpasst hat, kann das leckere Essen von „Mama’s Küche“ im MFI in der Hotterstraße 16 auch außerhalb des Ramadan probieren. Aber das besondere Erlebnis dieses Abends bleibt unvergesslich. Weil mit Leib und Seele zu spüren war, was Imam Idriz so zum Ausdruck brachte: „Wir Musliminnen und Muslime zeigen heute hier gemeinsam, dass wir hierher passen und hierher gehören. Dass wir ein Teil dieser schönen, lebensfrohen Stadt sein wollen und geworden sind. Wir zeigen, dass mit uns selbstverständlich auch unsere Religion, der Islam, ein Teil dieser Stadt und dieses Landes ist. Und wir zeigen, dass das gut so ist.“

Danke München, danke MFI, danke Muslime!

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Comic-Workshop mit Soufaina „Tuffix“

Soufeina „Tuffix“ ist eine deutsch-tunesische autodidaktische Künstlerin und Illustratorin. Sie benutzt Comics, um interkulturellen Dialog zu fördern und Empathie zu schaffen.

i,Slam-Poetry-Workshop mit Waseem Achim Seger

Der i,Slam-Poetry-Workshop vermittelt – abgesehen von Grundwissen über Poetry Slam – verschiedene Schreibtechniken und lyrische Stilmittel, die dabei helfen, Texte zu erstellen und sie performativ vorzustellen.

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Abendprogramm: Finissage!

Mit i,Slam, Impulsvortrag von Kübra Gümüşay, Musik: Volkan – „Kind dieser Erde“ und Podiumsdiskussion: „Diskriminierung in der muslimischen Community – Wie tolerant sind wir untereinander?“

Kritisch Denken

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Integration

Islam in Europa – Eine Annäherung

Die Frage nach Muslimen in Europa lässt sich auf tief in der Geschichte versunkene Epochen einerseits und auf ein Phänomen rezenter Migrationserscheinungen andererseits reduzieren, solange wir erfolgreich weite Teile des Kontinents aus unserer Wahrnehmung ausklammern, weil sie ohnehin nicht als EU-relevant gelten können.

Meine Heimat

In der Vergangenheit hat die islamische Rechtstradition die Welt in zwei Bereiche eingeteilt: Länder, in denen überwiegend Muslime lebten und über die politische Macht verfügten, als dâru-l Islâm („Haus des Islam“), im Gegensatz zu nicht-muslimischen Ländern als dâru-l harb („Haus des Krieges“).

Die Fünf Gebote

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Interreligiöser Dialog

MFI und Dialog

Vor dem Hintergrund von Globalisierung, weltweiter Migration und damit globaler Pluralisierung und des sich zunehmend religiös verstehenden Terrorismus hat der interreligiöse Dialog an Bedeutung gewonnen und wird in jüngster Zeit vermehrt von allen Seiten gefordert und gefördert.

Früchte des Dialogs

Eine dialogische Einstellung bildet die Grundlage für einen geschwisterlichen Geist und ein Zusammenleben in der gesellschaftlichen Pluralität. Dialog führt zu Partizipation.

Das Abendland ist auch muslimisch

Alle heute in Europa lebendigen Religionen waren auf diesem Kontinent ursprünglich einmal fremd. Nicht anders als der Islam stammen das Judentum und das Christentum aus dem Osten, und neben diesen hat auch der Islam europäische Identität mit geprägt.

München

Zu den aktuellen Meldungen aus Nigeria u.a.

Wenn Verbrecher behaupten, im Namen einer Religion zu handeln und mit ihrem Treiben den Willen Gottes auszuführen, dann handelt es sich offenkundig um wahnsinnige oder irregeleitete Existenzen, auf welche Religion auch immer sie sich dabei berufen.

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Theologie

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Mann und Frau

Ein wesentliches Kriterium für die Verbesserung der Sozialisation der Frau und für ihre gleichberechtigte Aufnahme auch in die hiesige Gesellschaft ist ihre Einbindung in unterschiedlichste Bereiche des öffentlichen Lebens.

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Pressemitteilungen

Zum Terroranschlag auf eine Synagoge in Pittsburgh, USA

Der Vorstand und die Mitglieder des „Münchner Forums für Islam“ möchten Ihre Trauer und auch Ihre Sorge über den Angriff auf die Synagoge in Pittsburgh/USA mit Ihnen teilen. Ihr Schmerz ist unser Schmerz.

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